Generalverdacht Männer? Warum sexualisierte Gewalt für Frauen eine Realität ist oder stories about Generaltatsachen & Rape Academies

Zwischen Wut, Ohnmacht oder Entscheidung, hoffnungsvoll zu bleiben

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Not all men, oder about Machtstrukturen, Verantwortung & gesellschaftlichem Wegsehen

Die Taten, Pelicot, Vergewaltigungsnetzwerke, Rape Academy, Epstein*** oder Deep Fake Porn, lassen mich nicht los, es ist zusehends schwerer die Hoffnung in die Menschheit nicht zu verlieren, die Kommentare von Typen dazu auf den diversen Kanälen, sind unterirdisch. Aber Hoffnung verlieren muss man sich ja bekanntlich leisten können

Das Netz ist quasi wie das echte Leben, nur komprimierter, ein Mienenfeld in dem Vertrauen geborgt ist. Aber nicht unbedingt ab Werk mitgeliefert wird:

Körperliche Unversehrtheit: vielleicht.

Seelische Unverletztheit: sicher nicht.

Nervliche Sicherheit: Träum leise. 

Und das weil weiße cis Männer einfach nicht Verantwortung übernehmen wollen. Seit Ewigkeiten. Lieber macht Merz Nicht-Weiße verantwortlich, statt ein Mal zu sagen: ich sehe Euch und ich stehe zu Euch, wir ändern uns, wir arbeiten an uns. Die Zahlen der letzten Studie sind so erschreckend eindeutig. Jeder Mann kennt nen Mann. Also nen Täter. Jeder. Genau genommen ist jeder ein Täter. Irgendwie. Zumindest Mittäter.

Statt Verantwortung kommt aber: „Ihr spaltet und ihr stellt alle Männer unter Generalverdacht.“

Weißt du was Spalten in diesem Kontext ist: 

die Typen die Rape Academys besuchen, Kurse nehmen wie man seine Tochter, Frau, Freundin am besten vergewaltigt, das ist Spaltung. Lernen wie man das mit Drogen so macht, dass sie nichts mitbekommt, also ihr Bewusstsein GESPALTEN wird, die Beziehung GESPALTEN wird und eine gewaltvolle Lüge gelebt werden kann. Das Vertrauen GESPALTEN wird. Das ist wie SpaltungDelux.

Weißt du was Generalverdacht ist: 

das ist, allen Frauen das Menschsein absprechen, das sind Rape-Academies, um das Entmenschlichen zu professionalisieren. Es ist es dulden, dass das passiert, es ist zusehen, wie aus Locker-Room-Talk zu solchen spaltenden Taten wird, dass überhaupt über Frauen so gesprochen werden darf, als wären sie keine Menschen. Das ist SPALTEND. Die generelle Annahme, Frauen seien weniger Wert, fühlen weniger, haben weniger Schmerzempfinden, seien eben keine richtigen Menschen. Menschen denen Menschenwürde und Achtung zugestanden wird. Die man eben nicht wie Dreck behandelt. Die man nicht verdinglicht. Dingen kann man anderes „antun“ als Menschen, das ist schon im Gesetzt so. Also ist Verdinglichen einfach nur weil eine Frau eine Frau ist, eine starke Verallgemeinerung. All das stellt Frauen unter eine Form von Generalverdacht. Es ja nur kein Verdacht, es postuliert eine GeneralTATSACHE. Das Ganze, das System des Patrairchats, der Sexismus, die Misogynie, das Verrdinglichen, die Gewalt, all das ist eine Tatsache und betrifft alle Frauen, auch wenn nicht alle Frauen es mitkriegen. Auch Privilegien unter den Frauen können verschieden sein, wer mehr Geld hat, kann sich leichter ein Taxi nehmen und so dem Nahverkehr entkommen, obschon es immer wieder vor kommt, dass Taxifahrer Frauen die sie transportieren vergewaltigen, Frauen die sich ein Auto leisten können, sind eventuell auf all das nicht angewiesen, weisse Frauen erleben Sexismus anders als Schwarze Frauen, etc. Sie kriegen es ua auch darum nicht mit, weil sie zB internalisierten Sexismus in sich tragen, das kann Schutz sein, uninformiertheit und vieles mehr. Und vieles was wir als normal wegnehmen, ist einfach gewaltvoll und ungerecht. Wir sind es nur so gewohnt, es ist unser normal, somit merken wir es nicht. Generelle Tatsachen, sind Tatsachen die alle betreffend, die statistisch vorkommen, die eben aber nicht jede einzelne Frau so erlebt oder so wahrnehmen muss.

Die General-Tatsache

Drum Fazit ist: alle Frauen müssen das statistisch fürchten, zumindest für möglich halten und sich vorbereiten. Gewappnet sein. Aus der Gruppenbezogenen Verallgemeinerung, die Misogynie eben, macht (Frauen sind weniger Wert als Männer, Frauen können wie Dinge behandelt werden), wächst eine Tatsache. Eine Generaltatsache. Du sollst einen Selbstverteidungskurs machen. Am besten auch zum Wehrdienst verpflichtet werden, weil das all sowas verhindert- spoiler, tut es nicht. Weil Krav Maga hilft dir nicht wenn du betäubt bist oder dein Ehemann Deep Porn von dir im Netz verteilt. Weil es ihn anmacht (!) dich erniedrigt zu sehen. Aber klar, Männer werden unter Generalverdacht gestellt…

„(Er) sagte mir, aus einer Art Besitzdenken heraus habe er so gehandelt. Weil er mich besitzt (ich bin schließlich seine Ehefrau) könne er mich anderen Männern zum Sex zur Verfügung stellen. Die Degradierung habe ihm Lust bereitet!“

Collien Fernandes: „Der Täter war die ganze Zeit über ziemlich nah“ im Spiegel

Die General-TATSACHE, sie wird weder besprochen noch erwähnt. Logisch, wie im richtigen Leben halt, das Vorurteil ist: Frauen sind die, die so viel reden, während Männer auf Podien, Talkrunden und in Politikrunden statistisch mehr Redezeit haben als Frauen. Ganz egal was sie tatsächlich sagen. Oder wie gut das ist was sie sagen oder wie sie es sagen. Ihnen wird mehr vertraut. Sie sind glaubwürdiger. So die Mehrheit. 

Stop giving men microphones

@SarahHesterRoss

Gewalt als Tatsache

Ob nun im Club oder Zuhause, die Tatsache dass Frauen nicht sicher sind, ist eine generalisierte Tatsache. Kein Vielleicht. Eine Tatsache. Davor können wir nicht weglaufen. Irgendwann holt das jede von uns ein, so rein statistisch. Da ändert auch nichts daran, dass auch Frauen Gewalt ausüben oder auch Männer von Gewalt von Frauen betroffen sind, oder auch Männer sexualsierte Gewalt von Frauen erfahren haben. Die Zahlen sind leider eisern. Ich wünschte sie wären es nicht. Aber das ist wie mit dem Regen, wenn es regnet wird man nun halt mal nass. Und muss einen Schirm mitnehmen. Wenn aber jetzt der Regen nur für Frauen in der Mehrheit stattfindet, dann müssen auch nur die Frauen den Regenschirm tragen. Weil es für Männer statistisch deutlich seltener regnet. Hoffe das Bild hilft. Das heisst nicht, dass Regenschirme generell nicht geführt werden müssen oder sie nicht hilfreich sein können, aber statistisch sind sie nicht zwingend nötig für Männer, für Frauen schon.

Nervensysteme zeigen das ganz gut. Körperhaltungen zeigen das ganz gut. Muskel-Tonuse zeigen das ganz gut. Arbeitsbereiche, mit denen ich seit ü20 Jahren ständig zu tun hab und dass Frauen immer einen „Regenschirm“ dabei haben, weil es für sie quasi immer zu Regen kommen kann (ein Bild, eine Allegorie) ist eine Beobachtung und Männer haben diesen Regenschirm eben nur selten. Falls es nicht klar war: der Regenschirm steht für Angespanntheit im Autonomen Nervensystem, für ein Fight Flight Reaktion des Nervensystems. Und das heisst nicht, das Männer keine Belastung haben, durch dieses vermaledeite Patriarchat…nein, natürlich nicht, sie leiden auch darunter. Aber sie haben eben auch Privileg. Privileg, weil andere, die Frauen*, weniger Mensch sein dürfen, weniger Platz einnehmen dürfen, weniger verdienen, dem medizinischen Datagap unterliegen, schlechter diagnostiziert werden, öfter ermordet werden weil sie eine Frau sind etc pp. Sprich eine Gruppe, die 51% des Bevölkerungsanteils einnimmt, sie werden systemisch unterdrückt und die andere Gruppe mit 49% sie profitieren von dieser Unterdrückung, das nennt man dann systemisches Privileg. Und Männer nehmen seelischen Schaden, zeigt Emilia Roig auf. Die Privilegien-Medaille hat also zwei Seiten. Für das Privileg kann man nix, das ist halt so. Man kann aver Verantwortung übernehmen. 

Aber über all das wollen wir nicht reden, weil dann die fragilen Egos der Männer instabil werden. Frauen sollen lieber weiter ihren Tatsachen ohne Unterstützung von denen mit massig systemischem Privileg ins Auge sehen. Allein. Ihr Ego muss das abkönnen. Du musst das abkönnen, dass gegen dich gerichtete Gewaltandrohungen von Polizisten nicht ernst genommen werden, weil der Polizist „Dann komm ich vorbei  und fick dir die Seele aus dem Leib“ nicht als Gewaltandrohung sondern als Angebot zu Sex versteht. Die Anzeige geht trotzdem raus, nicht weil der Polizist dich noch mal angerufen hätte, nein, weil du die Zähne zusammengebissen hast, allein und deine Rechte kanntest und drauf bestanden hast. Allein.

Gleichzeitig wirft dir Helmut vor, deinen Vergewaltiger nicht angezeigt zu haben, weil wenn du das nicht machst, er davon ausgehst, dass du lügst. Oder dich Claus fragt, was du anhattest. Oder Peter dann meint, nur Frauen die aufreizend gekleidet seien, würden vergewaltigt. Als ob Vergewaltigung irgendwas mit Sex zu tun hätte. Es steckt nicht nur das Wort Gewalt drin, es ist Gewalt (jede sexuelle Handlung ohne Konsens ist Gewalt). Oder der vom Himmel geschickte Retter, der dich aus dem Klo der Clubs aufliest, weil dir ein Mann KO Tropfen in den Drink gekippt hat um sich später an deinem bewegungslosen Körper zu vergehen (bewusstlos ist man nämlich nicht notgedrungen), nicht bei dir bleibt, weil er Angst hat, später als Vergewaltiger beschuldigt zu werden… Statt zu überwachen, dass du nicht stirbst. Wenn der Arzt dem du erzählst, dass dein Urin am nächsten Morgen schwarz war, nur sagt „Ja, das ist eindeutig eine schwere Vergiftung gewesen, aber nachweisen kann man da jetzt Nichts mehr“ und dich nirgends hinschickt, dir also keine Hilfe anbietet oder Hilfsorganisationen nennt. Dich einfach damit alleine lässt. Keine Nachsorge, einfach gar nichts.

Nur so als Vergleich: ich habe derzeit weder eine Heilerlaubnis noch bin ich ’n Arzt, aber dass ich zB Flyer und Listen in meinem Unterrichtsraum habe, von Opferschutzorgansisationen, von Hilfetelefonen etc das ist bestimmt schon 20 Jahre so. Einfach weil ich mit jedem Fall, den ich als Gesangslehrerin erlebt habe, besser für den nächsten gewappnet sein wollte. So wie ich freiwillig Seminare besucht habe, um meine Biase kennen zu lernen, um meine Rassismen zu erkennen, um an mir zu arbeiten, um präventiv und sorgsam mit den Frauen und Fems umgehen zu können, die mir ihre Erlebnisse anvertrauen oder die ich im Nervensystem regelrecht lesen kann.

Typen wissen nicht nur nicht wie es ist Menstruationsschmerzen zu haben- süsser Trend in dem manche das mit Technik versuchen nachzuempfinden. Sie haben keinen Schimmer davon, wie es ist, als Frau in dieser Welt zu leben. Und das obwohl sie alle Mütter haben, manche Schwestern und manche Frauen und Töchter. Und es wäre auch völlig ok, niemand kann in den Schuhen des anderen stehen, physisch nicht möglich, aber man kann sich einfühlen, zuhören, hinhören und die Augen aufmachen. 51% der Bevölkerung leben mit dem ständigen Potenzial von Gewalt gegen sie und die anderen 49% hassen sie. Offenbar. Anders kann ich mir die 95,1% der Männer – die in Selbstauskunft (!) angeben, mindestens eine Frau bereist schon vergewaltigt zu haben, die Mehrzahl davon mehrere – nicht erklären. Studie ist nochmal unten**.

Ja klar, das Problem ist Generalverdacht. Nicht. Ist es nicht. Hier besteht kein Generalverdacht. Alle Männer sind verantwortlich dafür, dass sie sich nicht informiert haben, dass sie nicht zugehört haben, dass sie nicht den Mund aufgemacht haben, wenn in der Sportumkleide dreckige Witze gerissen wurden, wenn sie zugesehen haben, dass eine völlig betrunkene Frau abgeschleppt wird, wenn sie sich nicht bewusst gemacht haben, was Einverständnis/Consent ist.

Der besagte Hausarzt, der keine Flyer von Hilfsorgas in seinem Office hat, der eine schwer traumatisierte Frau einfach so wieder gehen lässt. Mit den Worten, er könne da nichts machen.

Und ja, die älteren von uns sind in einer Welt gross geworden, wo sich niemand, einfach niemand über sowas Gedanken gemacht hat. Und ich selbst habe schwer geschluckt, als mir bewusst wurde, dass auch ich schon Consent missachtet habe, auch wenn es „nur“ ein Kuss auf die Wange war, eine ungewollte Umarmung. Und ich schäme mich, zurecht. Diese Scham darf ein Vehikel sein, die eigenen Privilegien zu hinterfragen, verstehen zu wollen, wie ist es für die, die dieses Privileg nicht inne haben. Zuhören und Hausaufgaben machen.  Nicht stecken bleiben darin, sondern weiter machen. Verantwortung übernehmen. Verstehen, warum man so gehandelt hat und es ent-lernen. Ja, wir sind geprägt von einer zu zu tiefst misogynen, sexistischen (und rassistischen und mehr) Welt. Aber in 2026….da dürfen alle, besonders die mit ganz viel systemischem Privileg, ihre Hausaufgaben machen. Selbst wenn du noch nie irgendwas übergriffiges gemacht hast, hast du immer den Mund aufgemacht, warst du immer wachsam? Statistisch ist das leider nicht wirklich möglich. Nicht bei den Zahlen und Tatsachen die in den letzten Jahren so zu Tage treten. Es ist quasi nicht möglich. Drum heisst es hier: Flucht nach vorn. Reflektieren, Lernen, Zuhören, Umlernen, Erkennen, Gefühle verarbeiten, Üben und besser werden und nicht rufen: Generalverdacht

Hier spricht Brené Brown über Scham, guter Vortrag:

„Verletzlichkeit ist der Ursprung von Innovation, Kreativität und Wandel.“

Brené Brown

Nein. Es ist kein Generalverdacht. Es sind nicht alle Männer, aber es ist immer ein Mann. Jeder Man in diesem Patriarchat hat mehr Macht als jede Frau (intersektional gedacht, Kimberle Crenshaw googlen) sie hat. Und mit dieses Macht sind Privilegien verbunden. Die kann man nutzen.

Hier geht’s zu Musik zum Thema:

Nicht alle Männer

Mariybu

Hoffnung muss man sich leisten können

Und versteht mich nicht falsch: ich laufe nicht durchs Leben voller Angst oder in ständiger Habacht-Haltung. Das würde ich gar nicht aushalten. Und nicht wollen. Ich bin notoriously hoffnungsvoll, während ich auch Realistin bin. Das Gute, ist da, davon bin ich überzeugt. Aber eben auch das Schlechte. Ich kann sehen was tatsächlich los ist und gleichzeitig Hoffnung haben, Hoffnung leben. Ich sehe es auch so: wenn ich die Hoffnung aufgebe und zulassen würde, dass ich ständig mit Angst und Schrecken durchs Leben gehen würde, dann hätten die Kräfte gewonnen, die das so wollen. Diese Genugtuung gebe ich niemandem. No. Nicht mit mir. Ich bleibe Hoffnungsvoll. Ich bleibe die Person, die an Veränderung und Entwicklung glaubt.

Meinem Nervensystem muss ich es allerdings ständig „zeigen“, das es auch Sicherheit gibt. Sicher mit ein Grund, warum ich meinen Beruf gewählt habe, oder er mich gefunden hat (wer weiss das schon so genau).

Das ist nicht weil ich irgendwie besonders arm dran bin oder war, oder es besonders hart getroffen habe, ich sehe es eher so: Selbstständigkeit wird in einem System das auf Männer ausgerichtet ist, schlicht bei Frauen nicht belohnt. Eher bestraft. Geh nicht alleine abends aus, vertrau nicht zu schnell und zu viel, trage deinen Schlüssel zwischen den Fäusten, geh nicht in dunkle Gassen, halte dich an eine Shit Loud of Spielregeln und du wirst ok sein. Dass der grösste Teil der Gewalt an Frauen im eigen Zuhause geschieht….geschenkt. Es soll ja nur die Verantwortung verschieben, diese Regeln den Frauen als Aufgaben zu übergeben, dann müssen Männer nicht reflektieren, warum das so ist oder gar Gesetze machen oder Schulen und Systeme ändern etc die all das verändern. Auch hier wird Carearbeit verschoben. Ich weiss, dass meine Biografie zwar nicht ganz gewöhnlich ist, aber gleichzeitig habe ich mir nie die Butter vom Brot nehmen lassen. Bin immer alleine ausgegangen, bin alleine verreist, habe alleine gelebt, zB nie geheiratet (könnte sich ja noch ändern, wer weiss).

Internalisierter Sexismus is a thing, no shame

Nein, ich sehe es jeden Tag, nur weil man nicht mitkriegt, dass das eigenen Nervensystem eigentlich Care braucht, heisst das nicht, dass das Nervensystem ok ist. Es heisst erstmal nur, dass man es nicht mitkriegt. Ich kriege es beruflich mit. Ich erlebe so viele Nervensysteme im Stress. Und weiterhin wird in Abwehr gegangen, dabei würden die cis Männer ja auch davon profitieren, dass sich was ändert. Niedrigere Suizidraten wären doch toll, späterer Tod auch und einfach mal seine Emotionen regulieren können, ein Traum. Statt nur Wut zu spüren. Der dann irgendwie keinen Outlet findet. Also statt Frust haben, Bewegung und Entwicklung erleben. Und das braucht Verantwortung. Eigenverantwortung.

Und hey, wenn du jetzt sagst: die ist ganz schön preachy, kann sein, aber bei den Zahlen (62 Millionen Besuche im Februar 2026) und Fakten die Pelicot, Rape Academy und Fernandes/Ulmen „High“-Lights des Patriarchats so zu bieten haben und was ich lese ist nur : „Ihr spaltet die Gesellschaft und stellt uns Männer unter Generalverdacht“,  da musste ich auch mal dieser Perspektive etwas Luft machen. Denn wer hier unter Generalverdacht steht und das seit Jahrzehnten (wenn nicht Jahrhunderten) sind Frauen und nicht Männer (die kriegen ja nicht mal mit was los ist) und wer spaltet, sind nicht Frauen die endlich den Mund aufmachen, sondern Männer die Frauen wie Dinge missbrauchen.

Frauen sind Menschen. Wenn du dich schämst, fremdschämst, dann: sit with it. Dieses Gefühl will gefühlt werden. Dann, wenn es gefühlt wurde, kann Wunderbares geschehen. Es ist der Keim der Entwicklung. 

Brené Brown sagt sogar, dass Scham und damit Verletzlichkeit der Keim ist: "Vulnarbility is the birthplace of innovation, creativity and change."

Und US Amerikanerin Brené Brown ist quasi die Psychologische Psychotherapeutin und Wissenschaftlerin die sich nicht nur ihr ganzes Berufsleben mit Scham beschäftigt hat, sondern die wirkliche Findings gemahct hat, sie selbst sagt, sie hatte mit den Findings ihr Spiritual Awakeining. Ihr Spirituelles Erwachen.

Die Macht der Verletzlichkeit

der berühmte TED Talk von Brené Brown, Psychologin, ihr Buch Die Gaben der Unvollkommenheit ist nicht umsonst ein Bestseller. Auch zu empfehlen ist ihr Vortrag zu Scham. You can do this.

Denn wie schön wäre es, wenn es all das nicht gäbe und wir tatsächlich gleichberechtigt wären. Wie schön wäre das. Augenhöhe. Jede:r in der Kraft. Nicht trotzdem, nicht deshalb. Einfach sein.

Kraftvoll, energetisch, emphatisch, menschlich. Ein Träumchen. 

Dream with me.

PS: ich erinnere mich deutlich an viieele Gespräche, chats vor über 10 Jahren, in denen ich und andere verlacht , mit Ad Hominem und Boshaftigkeiten überschüttet wurden, weil wir das Kind beim Namen genannt haben: denn DAS ist Rape Culture in Reinkultur.
PPS: und weil ich Brené Brown hier ins Spiel gebracht habe, hier noch ein Vid, wo sie genau wie sie ist, unterscheidet zwischen Scham und Schuld, Scham: ich fühle mich schlecht weil ich denke ich BIN falsch / ich fühle mich schuldig, weil ich etwas falsch gemacht habe – was ich ändern kann.
PPS: Brené Brown hat gemeinsam mit Tarana Burke das Buch: ‚You Are Your Best Thing, Vulnerability, Shame Resilience, and the Black Experience‘, bei Randomhouse in 2021 herausgegeben. Tarana Burke kennst du, weil sie das me too movement erschaffen hat.

„We should not have to perform our pain over and over again, for the sake of your awareness!“

Tarana Burke, founder of the Me Too Movement.

Asterisk Erklärungen:
*und alle die keine cis Männer sind
**Die Studie
***hier kannmal die Original Files einsehen

Hi, ich bin Julia, the Wing Whisperer, ich mach Stimmarbeit mit Leuten, bin Sängerin & Künstlerin. Meine Stimmarbeit geht von Gesangunterricht bis Vocal Shadow Work, ich biete Kunst zum Kaufen und Musik zum fühlen. Wenn Du Dich angesprochen fühlst, lass ein Comment da oder meld dich bei mir, work with me. Flügelrauschen: hier lang->

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